Unser CTO im Interview mit dem CyberForum

Unser CTO im Interview mit dem CyberForum

PROMATIS CTO Jochen Rahm stellt sich dem CyberForum-Netzwerk vor

Mein Unternehmen in einem Satz:

Intelligente digitalisierte Geschäftsprozesse, Oracle Applikationen und Technologien aus einer Hand.

In meinem Unternehmen bin ich zuständig für ...

... die Betreuung auf strategischer und taktischer Ebene sowie für die im operativen Geschäft der PROMATIS Gruppe relevanten Methoden und Technologien. Ich stehe für Kundenorientierung und effizientes Change-Management, gerade auch im globalen Kontext. Aber auch als Executive Consultant unterstütze ich strategische Kunden in der Umsetzung anspruchsvoller Digitalisierungsprogramme. Dabei stehen stets intelligente Lösungen für die operative Exzellenz der Unternehmen im Vordergrund.

Das ist das Tollste an meinem Job:

Abwechslung pur! Im Zuge des rasanten Technologie-Wandels und der steigenden Software-Komplexität stelle ich mich jeden Tag neuen Herausforderungen und freue mich gespannt auf das, was morgen kommt.

Mein Tipp für den Feierabend:

Abschalten beim Mountainbiken und vor allem mit meiner Familie einfach raus in die Natur.

So kamen wir zum CyberForum:

Im Rahmen des Aufrufs zum CyberCup, dem Fußballturnier der TechnologieRegion Karlsruhe, an dem wir 2014 zum ersten Mal teilgenommen haben.

Beim CyberForum geht es um das Netzwerk: Inwiefern profitiere ich vom Netzwerk – und wie kann das Netzwerk von meinem Unternehmen und unserer Expertise profitieren?

In erster Linie profitiere ich von der Diversität und Innovationskraft, die das CyberForum ausmacht. Hier finde ich eine Plattform für Networking als direkte Verbindung von Kompetenz, gebündelten Erfahrungen und Kontakten.
Als Oracle Digitalisierungsexperte begleitet PROMATIS Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen in ihrer digitalen Evolution. Dabei möchten wir Menschen und Unternehmen dazu befähigen, sich den Wandel zu eigen zu machen und ihn aktiv mitzugestalten. Die große Chance liegt hier in der auf das Unternehmen angepassten Digitalisierung, die sowohl die technischen Innovationen als auch die unternehmensspezifischen Geschäftsprozesse berücksichtigt. So treiben wir gemeinsam Digitalisierungsthemen voran, um die Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationskraft der Region zu stärken.

Die IT-Region Karlsruhe ist für mich…

… Innovationstreiber sowie attraktiver Digitalstandort mit zukunftsfähigem Arbeitsumfeld für IT-Fachkräfte. Ihre größte Stärke liegt in der engen Verknüpfung von Wirtschaft und Forschungsinstitutionen, wie beispielsweise dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Bildquelle: © PROMATIS

Auszeichung als Branchensieger IT-Services

Auszeichung als Branchensieger IT-Services

Deutschlands Digitaler Vorreiter 2022

Im Gespräch mit Dr. Frank Schönthaler, CEO

Das Interview gibt’s auch im Videoformat: hier ansehen.

Lieber Frank, herzlichen Glückwunsch zur besonderen Auszeichnung des F.A.Z.-Instituts! PROMATIS belegt in der Studie „Deutschlands Digitale Vorreiter 2022“ den ersten Platz in der Kategorie IT-Dienstleister. Der jeweilige Branchensieger erhält 100 Punkte und setzt damit den Benchmark für alle anderen untersuchten Unternehmen innerhalb der Branche. Im Zuge dieser Top-Platzierung haben wir ein paar Fragen für dich vorbereitet:

Was sind denn die Herausforderungen deutscher Unternehmen hinsichtlich Digitalisierung?

Was die Appelle von Politikern und Wirtschaftsführern über viele Jahre nicht vermochten, haben die sich gegenseitig verstärkenden Krisen unserer Zeit spielend geschafft: aus dem Willen zur Digitalisierung ist ein Megatrend erwachsen, der digitalen Technologien Zugang zu allen erdenklichen areasn der Gesellschaft und Wirtschaft verschafft. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Europa und die ganze Welt. Hierfür müssen allerdings Voraussetzungen geschaffen sein: Das Vorhandensein einer flächendeckenden, verlässlichen, sicheren und performanten digitalen Infrastruktur. Gerade die Digitalisierung als Kernkompetenz in der schulischen, akademischen und betrieblichen Ausbildung ist besonders wichtig. Aber auch die Verfügbarkeit von Fachkräften für die Konzeption, Entwicklung und den Betrieb digitaler Unternehmenslösungen sind ein elementarer Baustein. In dem Zusammenhang steht die Qualität an vorderster Front, dabei geht es hinsichtlich der interdisziplinären Workforce längst nicht nur um Technik-, IT- und BWL-Spezialisten, sondern auch sozial- und geisteswissenschaftliche Disziplinen sind gefordert. Im Zuge der Globalisierung wird ebenso eine multilinguale und multikulturelle Workforce benötigt. Und zu guter Letzt ist die Agilität in Form von Veränderungsfähigkeit, Schnelligkeit in strategischer, taktischer und operativer Hinsicht für Unternehmen ein wesentlicher Faktor.

Welche Unternehmensbereiche sind aus Deiner Sicht Spitzenreiter, welche haben noch Aufholbedarf bei der Digitalisierung?

Ein Blick in unsere Kundenbasis zeigt, dass derzeit vor allem in das Thema Customer Journey viel investiert wird. Waren dies früher nur die Unterstützungsprozesse, nimmt vor allem die Customer Experience (Marketing, Vertrieb und Service) jetzt einen höheren Stellenwert ein. Zudem wird aktuell in unseren Märkten an den Employee Journeys gefeilt. Gerade Unternehmen, deren Kerngeschäftsprozesse auf Recruiting und Talent Management ausgelegt sind, setzen auf große Human Capital Management-Lösungen. Ein ebenfalls spannender Bereich, der schon viel Digitalisierung erfahren hat, stellt das Unternehmens-Performance-Management (Planung, Forecasting, Monitoring, Analyse) dar. Jedoch als DAS Top-Thema schlechthin, sehe ich die Digitalisierung der Supply Chain. So haben uns doch (im Hinblick auf maximal volatile Lieferketten) Lieferengpässe und Handelsschranken (Sanktionen) gezeigt, wie lebensnotwendig planbare Prozesse sind, die zur Bestandssicherung der Unternehmen dienen. Wer in diesen Zeiten nicht schnell reagieren und verschiedene Szenarien planen kann – auch hinsichtlich Compliance-Richtlinien – wird sich schwertun, am Markt zu bestehen.

Was bedeutet die Digitalisierung unter ethischen Aspekten?

Mittlerweile ist es so, dass im Zusammenhang mit der Digitalisierung immer auch ethische Aspekte genannt werden. Aufgrund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Präsident des Kuratoriums der Integrata-Stiftung für die humane Nutzung der Informationstechnologie ist dieses Thema für PROMATIS ein wichtiger Gesichtspunkt; nicht zum Selbstzweck, sondern mit dem Anspruch, unseren Kunden jederzeit zukunftssichere Lösungen zu bieten. So steht in diesem Kontext die Innovation bzw. digitale Innovation (Künstliche Intelligenz, Umgang mit Blockchain und IoT) bei uns im Vordergrund. Daneben ist uns auch „Mehr Lebensqualität durch IT“ wichtig, gerade angesichts der Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz. Damit kommt die Thematik „Ethik und KI“ automatisch auf unsere Tagesordnung. Aber auch als weiteres Motiv kommt zum Tragen, dass wir der PROMATIS Belegschaft bzw. unseren Digitalisierungsexperten interessante, zukunftssichere Arbeitsplätze an der Spitze der Innovation bereitstellen möchten.

Die Studie ergab, dass ein mittelständisch geprägtes Unternehmen wie PROMATIS auch vor den ganz großen IT-Dienstleistern steht. Was sagt das aus?

Ich würde gerne den Begriff des „Hidden Champions“ bemühen. Als mittelständisches Unternehmen ist es sicher einfacher, den Strategiemix Digitalisierung-Innovation-Arbeitgeberattraktivität-Profitabilität zu schnüren und rasch und nachhaltig umzusetzen. Gerade in puncto Innovation, aber auch bei der Darstellung der Arbeitgeberattraktivität, profitieren wir von der engen Zusammenarbeit mit den Hochschulen an unseren Standorten, ganz vorne mit dem KIT und der Uni Münster – beispielsweise durch gemeinsame Forschungsprojekte, praxisnahe Aktivitäten in der studentischen Ausbildung, Talent Recruiting und Werkstudierendenprogramme.

Manchmal braucht es aber auch Größe. Dazu arbeiten wir erfolgreich und gerne mit großen Partnern wie Oracle, Deloitte, Accenture, EY oder KPMG – und dies auf nationaler und internationaler Ebene – zusammen. Das ermöglicht uns Flexibilität, schnell und gezielt Kräfte zu bündeln sowie agile Leistungsprozesse, die es erlauben, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten aufzubauen.